Berlin by night

 

Ort:

Gallerie BWA, Wroclaw

Zeit:

April 2007

 

 

Installation für die Ausstellung sich einrichten kuratiert von Anna Plotnicka

 

Das Berliner Zimmer des Künstlers wurde 1:1 nachgebaut.  Zwei Fenster, eine Tür, Tisch, Stuhl, Bett und Schrank werden modellhaft angedeutet.

Die original Straßengeräusche aus der Havelberger Str. 31 in Berlin, die durchs geöffnete Fenster  hereindringen, wurden zwischen 0.00 und 5.00 Uhr nachts aufgenommen und außerhalb der Installation abgespielt, so daß im Inneren des Modelzimmers eine identische Sound-Erfahrung gemacht werden kann.

Die Grenzen zwischen Innen und Außen, privat und öffentlich und zwischen Berlin und anderswo werden durchbrochen, überschritten und durchdrungen.

 

Susanne Altmann schreibt hierzu:

Pfelder concretizes the ambivalence beteen arriving at a new location and alienation by using temporary architecture. In the gallery´s garden he constructs an exact copy of his home in Berlinand fills this space with authentic street sounds. This transmission of experience reflects not only the location-less and the homelike, but also the diffusion within the private construction. And the public paraphernalia allows for (narrative) conclusions about the invisible users/inhabitants.